Biografien der KanditatInnen

Wir sind der bund.

Der bund: Politische Partei mit Werten, Traditionen, Programmen, Ideen und Konzepten. Alles das. Aber in erster Linie sind es doch die Menschen, die den bund ausmachen! Durch ihr Bekenntnis zum Judentum, zu unserer Gemeinde, zu Israel. Verbunden durch Freundschaften, gemeinsame Erlebnisse und gemeinsame Arbeit. Die Frauen und Männer des bund kommen aus den verschiedensten Berufen und Generationen. Die Summe ihrer Lebenserfahrungen, Fähigkeiten, Ambitionen, Meinungen und Ideen sowie ihres Engagements fließen in unsere Arbeit und machen den bund zu einem festen und unverzichtbaren Bestandteil des jüdischen Lebens in dieser Stadt.

 

SperlingKV Robert Sperling

Sozialisierung und weltanschauliche Prägung im Haschomer Hazair. Jus-Studium, Schlagzeuger der Mojo Bluesband. Danach diverse Jobs bei Film & ORF. Dort Ausbildung zum Kulturredakteur. Musikchef von Radio Wien. Soziales und gesellschaftliches Engagement in langjähriger Tätigkeit als Zentralbetriebsrat und im Kuratorium des ORF. Heute ist Robert Sperling Mitglied der ORF-Redaktion Humanitarian Broadcasting. Seit 2002 Kultusvorsteher. Redaktion des bund. Mitglied in diversen Kommissionen der IKG. Vorstandsmitglied von ESRA, Aufsichtsrat des Jüdischen Museum Wien.

 

MunkPeter Munk

Ausbildung an der Handelsakademie, danach Hochschule für Welthandel und Wirtschaftsuniversität. Madrich und Sekretär des Haschomer Hazair. Langjähriger Verwaltungschef des Elternheimes der IKG in der Bauernfeldgasse, ab 1990 zunächst Verwaltungsdirektor und ab 2004 Alleingeschäftsführer des Evangelischen Krankenhauses Wien. Erhielt 2017 im Zusammenhang mit seiner beruflichen Tätigkeit das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Peter Munk ist Vorsitzender des Witwen- und Waisenvereines und in der Kontrollkommission der IKG. Sein stets nach Ausgleich strebendes Auftreten paart sich mit hohem Intellekt und fachlichem Können.

 

AndreaMarhaliAndrea Marhali

War vor ihrem Studium der Soziologie vier Jahre lang im Maimonides-Zentrum bzw. in der Anne Kohn-Feuermann Tagesstätte tätig. Während ihrer Studienzeit engagierte sie sich im Witwen- und Waisenverein. Danach folgten einige Jahre in der Sozialforschung und Lehre an der Universität Wien. Seit 6 Jahren ist sie wieder in unterschiedlichen Funktionen im Gesundheits- und Sozialbereich in tätig. Ihre Schwerpunkte liegen daher naturgemäß in der Gesellschafts-, Gesundheits- und Sozialpolitik. 

 

AlbertSternAlbert Arie Stern

Startete seine jüdische Laufbahn im Kindergarten der ZPC-Schule und im Haschomer Hazair. Gelernter EDV-Techniker, Matura am JBBZ. Neben seinem erlernten Beruf machte er sein Hobby, die Fotografie, zum Hauptberuf. Fußballer und langjähriger Sektionsleiter bei Maccabi Wien, Funktionär des Wiener Fußballverbandes. Leistete in den letzten Jahren wertvolle Arbeit in der Jugendkommission, Statutenkommission und der Sonderkommission für Zuwanderung und Integration.

 

WehsselyElisabeth Wessely

darf mit Fug und Recht als wahres „Urgestein“ der Kultusgemeinde bezeichnet werden. Sie leitete das Steueramt und setzte sich 35 Jahre lang in ihrer Funktion als Beriebsrätin für ihre KollegInnen ein. Sie ist Initiatorin und „Mastermind“ mehrerer wichtiger sozialer Projekte, war jahrelang Mitglied des Kultusvorstandes und ist seit langem in der Sozialkommission aktiv. Ehrenamtlich ist sie darüber hinaus für „Ohel Rachel“ tätig.

 

Felix Lee 2017Felix Lee

erlernte den Beruf eines Goldschmiedes und studierte gleichzeitig am Konservatorium Akkordeon, Klavier und Komposition. Er arbeitete als Musikpädagoge an den Lehranstalten der Stadt Wien und leitete Kurse an der Volkshochschule. Felix spielte mit den legendären „Sabres“, begleitete das Duo „Geduldig und Thimann“ und gründete mit seiner Frau, gleichfalls eine begnadete Akkordeonistin, das bekannte „Gola Akkordeon Duo“. Im Jahr 2006 wurde ihm vom Bundespräsidenten der Professorentitel verliehen.

 

Fritzi Stern 2017Friederike „Fritzi“ Stern-Heller

war die erste „gelernte“ Buchhändlerin unserer Gemeinde. Familiärer Umstände halber übernahm sie die elterliche Tabak – Trafik. Nebenbei besorgte sie auf Wunsch vieler Bekannter Literatur zum Judentum, was in Wien viele Jahre lang keine Selbstverständlichkeit war, und „gastierte“ bei vielen Events mit Büchertischen. Folgerichtig gründete sie 1988 gemeinsam mit ihrem Mann Ernst Wiens Erste Jüdische Buchhandlung CHAJ. Auch Fritzi verbrachte viele Jahre in verschiedenen Funktionen im Haschomer Hazair und war eine beliebte Madricha. Bis heute ist sie „die“ gesellschaftliche Schaltstelle für viele ehemalige Mitglieder der Jugendbewegung im In – und Ausland und organisiert regelmäßige Zusammenkünfte. Sie engagiert sich sehr für soziale Anliegen sowie die Gleichstellung und Rechte von Frauen.

 

LeaSchaechterLea Schächter

besuchte den Kindergarten des Lauder Chabad Campus und danach dessen Schule, an der sie erfolgreich maturierte. Auch sie war Mitglied im Haschomer Hazair und Schwimmerin bei der HAKOAH. Lea schreibt und zeichnet als wahres Naturtalent für ihr Leben gerne, daher studierte sie 3 Jahre Comic an der Wiener Kunstschule und danach zwei Jahre lang Game Design am SAE Institute. Nur logisch, dass wir Lea sogleich als jüngstes Mitglied in der Redaktion des bund willkommen hießen…

 

Michael Koling 2017Michael Koling

Nach der Matura Studium der Politologie und Publizistik. Berufsleben im Dienste des Finanzministeriums. Jetzt im Ruhestand. Liebt italienische Opern und Barockmusik, Bergtouren, Radwanderungen und das Piemont.

 

 

Martina Malyar 2017Martina Malyar

Diplompädagogin für das Lehramt an Hauptschulen, ist seit vierzehn Jahren Bezirksvorsteherin in Wien - Alsergrund. Ihre berufliche Laufbahn begann im Bundesministerium für Unterricht, wo sie unter anderem in der Lehrerfortbildung tätig war, div. Fachpublikationen und Lehrpläne verfasste und den Vorsitz in der Gutachterkommission für Lehrbücher führte. Ihre Karriere in der SPÖ begann in der Jungen Generation Alsergrund, deren Bezirksvorsitzende sie wurde sowie dem Frauenkomittee des Bezirkes. Nach einigen Jahren als Bezirksrätin wurde Martina Malyar Klubvorsitzende der SPÖ – Fraktion. Von 1995 bis 2003 war sie Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete und avancierte schließlich zur Bezirksvorsteherin. Obzwar beruflich voll ausgelastet, findet die Mutter zweier Töchter immer wieder die Zeit, sich in die Arbeit des BUND kreativ einzubringen.