Pessach 2024: Befreiung, Geiseln und Verantwortung

Pessach-Gruß mit politischer Einordnung zu Iran, Geiselkrise und 7. Oktober.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich im Bund-Newsletter vom 19.04.2024.

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Liebe Gemeindemitglieder, geschätzte Leser*innen,

während wir Pessach begehen, bleiben unsere Gedanken tief verwoben mit den anhaltenden Herausforderungen, denen sich Israel, unsere Gemeinde und die weltweite jüdische Gemeinschaft gegenübersehen. Die Nachwirkungen des 7. Oktober 2023 hallen weiterhin nach. Wir alle hatten gehofft, dass sich die Lage entspannen würde, leider ist jedoch das Gegenteil der Fall.

Neue Herausforderungen

Zum ersten Mal hat das theokratische Regime in Teheran Israel direkt angegriffen. Obwohl Israel den Angriff mit Hilfe seiner herausragenden Luftabwehr und der Unterstützung von Verbündeten vollständig abwehren konnte, markiert dieser Vorfall eine deutliche Überschreitung einer Grenze. Die langfristigen Auswirkungen dieser Eskalation auf die Region und auf Israel bleiben ungewiss.

Die anhaltende Geiselkrise

Besonders bitter ist, dass während Pessach, dem Fest der Befreiung, die Geiseln immer noch in den Händen der Hamas sind. Ihre Familien müssen den Sederabend ohne ihre Liebsten verbringen, ohne Gewissheit über deren Schicksal. Es wird für Kfir und Ariel Bibas keine Afikoman zum Suchen oder Verstecken geben. Unsere Gedanken sind bei ihnen, und die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr der Geiseln bleibt bestehen.

Erinnerung an unsere Widerstandsfähigkeit

Trotz dieser Herausforderungen erinnert uns Pessach auch an die Widerstandsfähigkeit des jüdischen Volkes. Unsere Geschichte lehrt uns, dass wir trotz aller Widrigkeiten weiterbestehen. Diese Erinnerung sollte uns Mut für die Zukunft geben, trotz der Lage im Nahen Osten und der aktuellen Situation für Jüdinnen und Juden weltweit.

Chag Pessach Sameach!

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