Der Bund sozialdemokratischer Juden-AVODA, kurz der Bund, ist die politische Heimat sozialdemokratisch orientierter Jüdinnen und Juden in Österreich. Seine Wurzeln liegen in der österreichischen jüdischen Arbeiter*innenbewegung. Vor der Schoa war der Bund eine ihrer prägenden Kräfte. Nach 1945 übernahm er Verantwortung beim Wiederaufbau jüdischen Lebens und war über Jahrzehnte die führende Kraft in der Israelitischen Kultusgemeinde.
Heute verbinden wir diese Geschichte mit den Herausforderungen der Gegenwart. Wir treten für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Solidarität ein, bekämpfen Antisemitismus, Rassismus und jede Form der Ausgrenzung und stehen für ein selbstbewusstes jüdisches Leben. Wir bringen jüdische Perspektiven in die Sozialdemokratie ein und vertreten zugleich sozialdemokratische Werte innerhalb der jüdischen Gemeinschaft.
Gemeindearbeit bedeutet für uns, konkrete Verantwortung für die Menschen zu übernehmen. Wir wollen eine starke, offene und demokratische Israelitische Kultusgemeinde, die für alle ihre Mitglieder da ist – unabhängig von Herkunft, religiöser Praxis, sozialer Lage oder persönlicher Lebensweise. Dazu gehören soziale Unterstützung, Sicherheit, Bildung und Kultur ebenso wie transparente Entscheidungen, ein respektvoller Umgang miteinander und die gleichberechtigte Teilhabe unterschiedlicher jüdischer Stimmen.
Wir verstehen uns als konstruktive Kraft innerhalb der Gemeinde: Wir wollen nicht nur kommentieren, sondern mitgestalten, Verantwortung tragen und tragfähige Lösungen finden. Unser Ziel ist eine solidarische und vielfältige jüdische Gemeinschaft, die allen ihren Mitgliedern Raum gibt, ihre Zukunft selbstbewusst gestaltet und sich aktiv in die österreichische Gesellschaft einbringt.
Vorstand





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Vertreter*innen in der IKG Wien





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