Warum die IKG-Wahl eine öffentliche Debatte braucht

Der Bund fordert eine Podiumsdiskussion der Spitzenkandidat*innen.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich im Bund-Newsletter vom 26.10.2022.

Liebe Gemeindemitglieder, geschätzte Leser*innen!

Anders als üblich ist im Vorfeld der heurigen IKG-Wahl offenbar keine öffentliche Podiumsdiskussion der Spitzenkandidat*innen geplant. Das ist bedauerlich.

Hat die Wahlkommission, haben das Präsidium und die Administration der IKG Wien einfach darauf vergessen? Das wäre bedenklich.

Hält man ein solches Forum für unwichtig? Das wäre schändlich.

Oder hat man sich den (Bundes)Präsidentschaftswahlkampf zum „Vorbild“ genommen – meint also, die öffentliche Diskussion mit anderen Wahlwerber*innen wäre mit der Würde eines amtierenden Präsidenten nicht vereinbar? Das wäre mehr als überheblich.

Wie auch immer: Der Bund fordert…

…eine Podiumsdiskussion der Spitzenkandidat*innen…

Die Spitzenkandidat*innen der wahlwerbenden Listen mögen ihr Programm – und nicht zuletzt sich selbst – im Gemeindezentrum präsentieren. Solch eine Publikumsveranstaltung kann durch keine Aussendung, keine Wahlkampfbroschüre und keinen Newsletter ersetzt werden!

…mit gleichen Regeln für alle

Wir verstehen eine Wahldebatte mit gleichen Regeln für alle (Abläufe, Redezeiten), in der sich die Kandidat*innen auch dem Publikum stellen müssen, als gelebte Demokratie. Sie ist vor allem nahe „dran“ an den Wähler*innen, die sich so ein möglichst authentisches, unmittelbares Bild von ihren künftigen Gemeinde-Vertreter*innen machen können.

Der Bund wird sich in den nächsten Tagen bei der IKG-Wien für eine solche Podiumsdiskussion vor Publikum einsetzen. Unterstützen Sie uns dabei!

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