Wofür der Bund steht

Kurz vor der IKG-Wahl fasst der Bund sein Programm zusammen.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich im Bund-Newsletter vom 21.11.2022.

Liebe Gemeindemitglieder, geschätzte Leser*innen!

Morgen Dienstag (im Gemeindezentrum der IKG) oder kommenden Sonntag, 27. November 2022 (in den Wahllokalen der jeweiligen Sprengel), können Sie noch Ihre Stimme zur Wahl des künftigen Kultusvorstands abgeben.

Der Bund – wofür wir stehen, und warum Sie uns wählen sollten

Der Bund war und ist Garant für faktenbasierte Politik in der IKG. Wir stehen für Solidarität und soziales Handeln, für Gleichstellung, für respektvollen Umgang und Achtung des Individuums. Mit Ihrer Unterstützung können wir all das in der Gemeinde auch in Zukunft garantieren.

Menschen in Not – wir können helfen
Sozialbudget aufstocken und Recht auf Unterstützung schaffen

Wir brauchen ein Budget, das uns erlaubt, allen Gemeindemitgliedern zu helfen, die in dieser Krise in eine finanziell schwierige Lage geraten sind. Es gilt, für sie nachvollziehbare Anspruchsvoraussetzungen unter transparenten Rahmenbedingungen zu schaffen.

Ansprüche garantieren und menschliche Würde wahren

Spenden sind gut und wichtig, und ohne Zweifel ist das Spendenwesen tief im Judentum verankert. Dennoch: Spenden können echte und nachvollziehbare Ansprüche nicht ersetzen. Das Recht auf Unterstützung wahrt überdies die Würde mündiger Bürger*innen und Mitglieder unserer Gemeinde – abseits jedes Paternalismusverdachts!

Politische Kultur ist gefragt
Der Bund – ohne Fake News, ohne Angstmache, ohne Populismus

Ob als Oppositionspartei oder als Teil einer Koalition der Vernunft: Seit Jahren verfolgt der Bund eine Politik der „kritischen Kooperation“.

Wo auch immer Sie uns begegnen – Sie lesen, hören und sehen von uns keine „Fake News“. Wir übernehmen Verantwortung. Äußern Kritik, wo sie angebracht ist. Zeigen Missstände auf, wo sie auftreten – aber nur, WENN sie auftreten!

Aufgetreten sind solche zuletzt wieder in einem Newsletter einer Gruppierung, die notorisch mit Falschmeldungen, Halbwahrheiten und Auslassungen Unsicherheit und Angst in unserer Gemeinde zu erzeugen sucht. Diesmal werden sogar einzelne Personen diskreditiert, um politische Mitbewerber zu desavouieren. Diese Art von „Politik“ lehnen wir entschieden ab! Folgen Sie dazu auch dem Link am Ende dieser Informationen.

Identität und Selbstbestimmung ermöglichen

Was macht uns zu Jüdinnen und Juden? Religion? Tradition? Ethnie? Geschichte? Unser Elternhaus? Der Staat Israel? Was wiegt mehr, was weniger? Oder gilt vielleicht alles? Oder von allem etwas?

Wie verhindern wir zum Beispiel, dass das in der Schoa zerstörte jüdische (Geistes)leben zu nostalgisch verklärter Erinnerungskultur erstarrt? Wie bewahren wir unsere Wurzeln und entwickeln unsere Kultur im 21. Jahrhundert kreativ weiter?

Hat der Staat Israel die Diaspora verändert? Das Bild über Jüdinnen und Juden? Das jüdische Selbstbild? Verstehen wir uns als Botschafter Israels? Als Kritiker seiner Politik? Ist beides zugleich möglich?

Helfen Sie, ein zeitgemäßes jüdisches Selbstverständnis zu formulieren!

Schreiben Sie uns, was Sie unter „jüdisch sein“ verstehen. Was Sie – ganz persönlich – zur Jüdin, zum Juden „macht“. Schreiben Sie uns auch, was Sie möglicher Weise im Angebot der Kultusgemeinde vermissen. Was berücksichtigt oder was intensiviert werden sollte, damit Sie sich besser von der IKG angesprochen und in der Gemeinde „aufgehoben“ fühlen können: newsletter@bund-avoda.at oder auf unserer Facebook Seite.

Lesen Sie hier das Wahlprogramm des Bund – sehen Sie hier die Kandidatenliste des Bund

Fakten-Check und Klarstellung: Lesen Sie hier die Entgegnung des Vorsitzenden der Kontrollkommission auf die Anwürfe von Herrn Thomas Stern.

„Alle Kandidaten des Bund zeichnen sich durch soziales Engagement, durch Weltoffenheit und durch einen kritischen Blick auf die Arbeit der IKG aus…“.

Teilen Sie hier das aktuelle Video von Dwora Stein:

Link zum Video: YoutubeFacebook

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