Liebe Leserin, lieber Leser,
seit der letzten Ausgabe des Bundes im Jahr 2022 ist viel passiert. Die Welt, allen voran die jüdische Welt, und auch unsere Gemeinde sind heute andere als damals. In dieser Ausgabe greifen wir diese Entwicklungen auf, etwa in unserem Beitrag über ESRA, im Interview zum Thema Antisemitismus und mit einem Blick nach Israel von Micky Drill.
Eines ist uns dabei besonders wichtig: Neben allen berechtigten Sorgen wollen wir auch zeigen, was Mut macht. Gerade zu Rosch ha-Schana sollten wir mit Zuversicht in die Zukunft blicken. Das heißt nicht, negative Entwicklungen schönzureden. Im Gegenteil. Wir müssen ihnen entschlossen entgegentreten.
Aber wir dürfen deshalb nicht den Mut verlieren. Genau dafür arbeiten wir als Bund, in unserer Gemeinde und innerhalb der Sozialdemokratie. Im kommenden Jahr begeht unser Bund bedeutende Jubiläen. Gegründet 1927 und nach der Shoah 1947 wiedergegründet, blicken wir auf eine lange Geschichte zurück. Diese Geschichte ist für uns Auftrag und Verantwortung. Wir wollen auch künftig konstruktiv für unsere Gemeinde arbeiten und dabei das Gemeinsame vor das Trennende stellen.
Der Bund und ich wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein gesundes, friedliches und glückliches neues Jahr 5787.
Schana Towa!

